Historie

Der Suchtarbeitskreis Bad Tölz-Wolfratshausen versteht sich als Fachgremium der im Landkreis suchtspezifischen Arbeit. Er koordiniert und unterstützt die Präventions-, Suchthilfe- und Suchtberatungsangebote des Landkreises. Hierbei richtet er sich nach dem Prinzip der Bedarfsorientierung.

Er ist Mitglied im Steuerungsverbund psychische Gesundheit (SPG), er versteht sich als eigenständiges Fachgremium und arbeitet mit der Regierung von Oberbayern, dem Bezirk Oberbayern und den Kostenträgern zusammen.

Die Geschäftsordnung des Suchtarbeitskreises können Sie unter "Wir über uns" einsehen.

Der Suchtarbeitskreis setzt sich aus dem Vorstand und mehreren Suchtarbeitskreisuntergruppen zusammen.

Der Vorstand

  • Der Vorstand sorgt für die Vernetzung der einzelnen Untergruppen
  • Regt bei Bedarf neue Untergruppen an
  • Organisiert Mitglieder Vollversammlungen und
  • Fortbildungsveranstaltungen für interessierte Bürger aus dem Gesamtlandkreis
  • Überarbeitet jährlich „Sucht Kontakte“ und „Hunger“ Flyer
  • Pflegt die Homepage www.arbeitskreis-sucht.de

 

Untergruppen
seit 1993

"Vorschulischer Bereich und Tagesstätten"

  • 1993 Ausarbeiten des Projektes „Spielzeugfreier Kindergarten“
  • Bis 1998 Begleitung des Projektes „Spielzeugfreier Kindergarten“
  • Überarbeiten des Projektes für Horte
  • Erzieherinnenfortbildung
  • Plakatserie über Kindergarten und Hort Dokumentation
  • 1999 Vorstellen der einzelnen AKS - Mitglieder mit ihren Einrichtungen und Aufgabengebieten
  • 2000 Informationsveranstaltungen für pädagogisches Personal von KiGa / Horten und Tagesstätten, Eltern-Kind-Gruppen und interessierten Eltern
  • 2001 Erstellung der Broschüre „Der beste Schutz vor Sucht ist eine starke Persönlichkeit“
  • 2002 Erstellung der Broschüre „Sucht- und Gewaltprävention in der Naturpädagogik“

"Gemeindenahe Suchtprävention"

  • 1997 Schreiben des Konzeptes, Weg von den Einzelaktionen, hin zur breitgefächerten, kontinuierlichen Präventionsangeboten
  • 1998 Installieren des Projektes in Bad Heilbrunn, Bildung von vier Arbeitsgruppen
    - vorschulischer Bereich
    - Schule
    - Jugend und Freizeit
    - Gemeinde, intensive Mitarbeit von Bürgermeister und Gemeinderat
  • 2000 Projekt zum Selbstläufer entlassen, Dokumentation verfasst
  • 2000 Projekt in Dietramszell installiert
  • 2002 Kindergärten und Schule achten weiterhin auf kontinuierliche Präventionsangebote
  • 2003/2005 Projekt in Münsing umgesetzt

In keinen weiteren Gemeinden Projekt angeboten, da Begleitung personell nicht
mehr gestellt werden  konnte

"Öffentlichkeitsarbeit"

"Substitution"

  • 1998-1999 Austausch von Beratungsstelle, Krankenhaus und substituierenden Ärzten über Stand der Dinge
  • 2009 Die Fachambulanz für Suchtkranke unterhält eine Substitutionsgruppe

Eine kontinuierliche Gruppe kam nicht zustande, da von Seiten der Ärzte Bedenken bestand, dass eine Kontrolle von Seiten des Gesundheitsamtes dahinter stehen könnte.

"Schule"

  • 2000 und 2001 Fortbildung für Suchtbeauftragte Lehrer und Elternbeiratsvorsitzenden
  • Erst im Jahr 2003 eine interessierte Gruppe für den Präventionsbereich Schule gründen können, da erst zu dieser Zeit das Bewusstsein in den Schulen herangereift war, wie wichtig Prävention ist
  • 2003 bis 2005 Erhebung von Daten aus allen Schulen im Landkreis und Entwicklung des Konzeptes „Suchtprävention in Volksschulen“
  • 19.11.2005 Auftaktveranstaltung in der Pilotschule Benediktbeuern
  • Fachliche Begleitung des Projektes durch Mitarbeiterinnen des Landratsamtes, Sozialpädagoginnen des Gesundheitsamtes und Amt für Jugend und Familie. Insgesamt drei Schuljahre bis 2008, in Zusammenarbeit mit der Suchtarbeitskreis Untergruppe Schule
  • 2007 Installieren des Projektes „Suchtprävention in Volksschulen“ in der Karl - Lederer - Hauptschule in Geretsried für drei Schuljahre
  • 2009 Pilotschule "Suchtprävention in Volksschulen" in Benediktbeuern läuft als Selbstläufer sehr gut. Weiterhin Vernetzung zum AKS.
  • 2009 Karl-Lederer-Hauptschule in Geretsried bietet sehr viel zum Thema Prävention, obwohl 2009 personell bedingt kaum Unterstützung durch den Arbeitskreis Sucht geleistet werden konnte.

"Beratung, Behandlung, Selbsthilfe" Kinder und Jugendliche

  • 2000 Arbeitsfeld der einzelnen Mitglieder wird vorgestellt mit Focus auf Sucht, - beratung, - behandlung, - prävention.
  • Defizit des Beratungsangebotes für Jugendliche im Landkreis festgestellt
  • Datenerhebung des Bedarfs eines Niederschwelligen Suchthilfeangebotes im Landkreis
  • Konzeptentwurf
  • Landratsamt und Bezirk Oberbayern als Kostenträger angesprochen
  • 2005/2006 Plakate entwickelt für Kinder und Jugendliche aus Suchtkranken Familien und im Gesamtlandkreis verteilt
  • 2007 wurde ein Angebot für Kinder aus Suchtkranken Familien im Landkreis installiert (EB und Caritas Fachambulanz)
  • Bis 2008 Austausch über aktuelle Suchtmittel, Mädchenspezifische Suchthilfeangebote, Arbeit in den einzelnen Stellen
  • 2009 Fokus liegt im Austausch der Mitglieder über Suchttrend, - mittel und die damit verbundene Problematik mit der Zielgruppe.
    Die Gruppe beschließt sich zu splitten, in Gruppe Kinder und Jugendliche und Gruppe Erwachsene

"Beratung, Behandlung, Selbsthilfe" Erwachsene,

  • 2009 Es soll um Angebot und Nachfrage in den Versorgungsstrukturen gehen. Damit verbunden natürlich Bedarf feststellen und gegebenenfalls an Kostenträger Antrag stellen.

"Prävention Essstörungen"

  • 2006 Gründung der Gruppe
  • 2007 Entwickeln und verteilen eines Flyers mit Hilfsangeboten für Jugendliche
  • 2008 Angebot einer „Wohlfühlgruppe“ für adipöse Jugendliche. 
    In der Volksschule Benediktbeuern Fortbildungsangebote für die Mitglieder des Suchtarbeitskreises Stoffsammlung von Angeboten für adipöse Kinder und Jugendliche
  • 2009 Streuung des Flyers "Hunger" welcher weiterhin sehr gut ankommt. Beratungssuche von jungen Menschen häuft sich. Teilnahme der Gruppe an ISARSANA
  • Ziel 2010 gezieltes Schreiben für adipöse Kinder und Jugendliche.
    Erstellen einer Datei über Beratungsangebote jeglicher Altersstufen.